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14.02.2018

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In Rellingen sollen 40 neue Wohnungen entstehen
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Der Geltungsbereich des Bebauungsplans 73: Im oberen Bereich ist Geschosswohnungsbau vorgesehen, im unteren Bereich westlich des Keils sollen Privathäuser entstehen. Das Gebiet östlich des Keils ist im Gemeindebesitz und soll in einem zweiten Bauabschnitt erschlossen werden. ©Gemeinde Rellingen

Bauausschuss bringt den Bebauungsplan 73 im Bereich Heidestraße/Hempbergstraße auf den Weg

Der Bauausschuss der Gemeinde Rellingen hat den Weg für ein großes Wohnungsbauprojekt frei gemacht. In seiner Februarsitzung entschied der Ausschuss sowohl über den erneuten Planaufstellungsbeschluss als auch über den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan 73 positiv.

Das zwischen der Hempbergstraße und Heidestraße gelegene Gebiet umfasst drei Bereiche: In dem sogenannten WA1-Bereich, der über die Hempbergstraße erschlossen werden soll, plant die Wohnungsbaugenossenschaft Neue GeWoGe den Bau von etwa 40 Wohnungen in drei zweigeschossigen Gebäuden, die zum Teil öffentlich gefördert werden sollen. Damit will die Gemeinde dem Bedarf von bezahlbarem Wohnraum auf dem Gemeindegebiet nachkommen. Zuletzt hatte es bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr den Hinweis gegeben, dass ein solcher Wohnraum dringend benötigt wird.

In dem WA3-Bereich – Erschließung über die Heidestraße – ist auf etwa vier Grundstücken der Bau von privat finanzierten Einzel- oder Doppelhäusern vorgesehen. Im Gemeindebesitz befindet sich das WA2-Gebiet, das in einem zweiten Bauabschnitt entwickelt werden soll, wann dies sein wird, steht noch nicht fest. Zu diesem Zweck soll dann die an der Hempbergstraße beginnende Planstraße verlängert werden. Im WA1 sollen pro privat finanzierter Wohneinheit 1,5 Stellplätze vorgehalten werden. Bei öffentlich gefördertem Wohnraum ist es ein Stellplatz. Im WA3 sollen es zwei Stellplätze pro Objekt sein.

Der erneute Planaufstellungsbeschluss hat den Vorteil, dass der B-Plan nach einem beschleunigten Verfahren abgewickelt werden kann. Bis die Gebäude stehen, vergeht aber noch einige Zeit. Mit einem Baubeginn in 2018 ist jedenfalls nicht zu rechnen.

In den regelmäßigen Sachstandsberichten über die großen Bauprojekt erfuhren die Ausschussmitglieder, dass der Neu- und Umbau der Brüder-Grimm-Schule im Ortszentrum trotz der Verzögerungen bei der Montage der Fenster im Neubau weiterhin sowohl zeitlich als auch finanziell im Rahmen ist. Die Fertigstellung ist für den 17. August vorgesehen, die Kosten liegen derzeit mit etwa 6,6 Millionen Euro im vorgesehenen Budget von 6,8 Millionen Euro. In Sachen Neu- und Umbau der Caspar-Voght-Schule im Ortsteil Egenbüttel sowie beim Projekt „Seniorenwohnen am Ellerbeker Weg“ gab es keine neuen Sachstände.

Fußend auf einen Antrag der Grünen-Fraktion nahmen die Ausschussmitglieder zustimmend zur Kenntnis, das die Gemeinde Rellingen auch künftig keine Pestizide bei der Unkrautbeseitigung auf öffentlichen Flächen einsetzten wird. Gemeinsam mit dem Eigentümer, dem Rellinger TV, soll zudem überprüft werden, ob das Turnerheim an der Hohlen Straße in die Liste der zu erhaltenden Kulturdenkmale aufgenommen werden kann und soll. Auch dieser Antrag stammte aus der Grünen-Fraktion. ©Flomm/kommunikateam