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11.04.2018

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Verkehrsausschuss hat den Lärm im Visier
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Die Fortschreibung des Lärmaktionsplans war Thema im Verkehrsausschuss der Rellinger Gemeindevertretung. ©Andreas Morlok/pixelio.de

Zudem wurde ein Parkstreifen an der Pinneberger Straße beschlossen

Der Lärm und der Umgang mit dieser Last war eines der zentralen Themen der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses der Gemeinde Rellingen. Mehrheitlich empfahlen die Ausschussmitglieder der Gemeindevertretung, den im Jahr 2008 erstmals aufgestellten und 2013 angepassten Lärmaktionsplan auch im Jahr 2018 fortzuschreiben.

Größte Quelle für den Lärm ist der Verkehr: Dabei treten vor allem die Autobahn 23, die Hauptstraße, die Eichenstraße, die Tangstedter Chaussee, die Kellerstraße und die Altonaer Straße in Erscheinung. In diesen Bereichen sind bereits in der Vergangenheit – zum Beispiel durch den Bau der Schallschutzwände entlang der A23 – Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmbelastung ergriffen worden. Auch durch eine kontinuierliche Unterhaltung der Straßen durch die Baulastträger (Bund, Land, Kreis und Gemeinde) wird für mehr Ruhe gesorgt.

Weiter in die Zukunft gerichtet sind der Ausbau des offenporigen Asphalts (Flüsterasphalt) auf der gesamten A23 im Bereich der Gemeinde Rellingen sowie die Forderung nach Tempo 80 mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ im Gebiet der Baumschulgemeinde. Durch eine Verbesserung der Ampelschaltungen soll ein ständiges Anfahren und Abbremsen des Autoverkehrs verhindert sowie durch eine Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Personennahverkehrs das gesamte Verkehrsaufkommen reduziert werden.

Vor der endgültigen Beschlussfassung des Lärmaktionsplans wird dieser vom 12. April bis 11. Mai mit der Möglichkeit zur Stellungnahme durch Bürgerinnen und Bürger öffentlich im Rathaus ausgelegt.

Der Forderung aus dem Lärmaktionsplan der Gemeinde Halstenbek nach der Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Bereich der Altonaer Straße wurde mehrheitlich widersprochen. Einstimmig dagegen beschloss der Verkehrsausschuss neben der Pinneberger Straße in Höhe der Hausnummern 10a bis 16 einen festen Parkstreifen einzurichten. Derzeit werden Fahrzeuge auf dem bislang unbefestigten Seitenstreifen abgestellt, was zu Unebenheiten des Geländes und bei starken Regenfällen teilweise zu Überflutungen führt.

Durch den Kreistagsbeschluss, die zusätzlichen Kosten des öffentlichen Personennahverkehrs zu übernehmen, spart die Gemeinde durch die Finanzierungsvereinbarung für die Buslinie 185 künftig pro Jahr 17.700 Euro ein. Zur Kenntnis nahm der Ausschuss zudem die Mitteilungen über die bessere Nutzbarkeit des historischen Borsteler Kirchenstiegs, der künftig besser als Wanderweg genutzt werden soll, und über die Unfallstatistik der Jahre 2011 bis 2017. Häufigste Unfallursache im vergangenen Jahr waren Vorfahrtmissachtungen. Bei den Unfällen im Berichtszeitraum kam eine Person ums Leben. ©Flomm/kommunikateam