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"CVS 2020": Die heiße Phase beginnt

Die fünften Klassen der Caspar-Voght-Schule sind in die neue Containeranlage an der Skaterbahn gezogen. Am 1. Februar beginnen die Abrissarbeiten.

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Rathausmitarbeiterin Dagmar Schudak und der stellvertretende CVS-Schulleiter Michael Bruhn vor der neuen Containeranlage. ©Flomm/kommunikateam

Der Um- und Neubau der Caspar-Voght-Schule, der Grund- und Gemeinschaftsschule mit Gymnasialer Oberstufe im Ortsteil Egenbüttel, ist eines von zwei großen Schulprojekten, das aktuell in der Gemeinde Rellingen über die Bühne gebracht wird. Nachdem die Maßnahmen an der Brüder-Grimm-Schule im Ortszentrum bereits abgeschlossen sind, werden nun auch die ersten Maßnahmen des Projekts „CVS 2020“ sicht- und erfahrbar. Auf dem Gelände zwischen der Skaterbahn an der Hempbergstraße und dem Kleinspielfeld auf dem Schulhof haben die Schülerinnen und Schüler eine Containeranlage bezogen.

„Hier sind fünf Klassenräume sowie Differenzierungsräume und Sanitärbereiche untergebracht“, sagte Dagmar Schudak aus dem Fachbereich Bürgerservice des Rathauses. Sie hat beim Unternehmen „CVS 2020“ die Projektleitung. Und der stellvertretende CVS-Schulleiter Michael Bruhn ergänzt: „Die Klassenräume sind mit Tafeln und Beamern voll ausgestattet.“

Die fünf fünften Klassen der CVS sind nach den Herbstferien in ihre neuen Container gezogen: „Die Kinder finden die Klassenräume super“, berichtet Sina Freericks, die Klassenlehrerin der 5a, von den ersten Erfahrungen. So seien die Klassen hell, groß und freundlich. Die Kosten für die Aufstellung der Container liegen bei 60.000 Euro. Dazu kommen dann noch die Mietkosten.

Ursprünglich hatte der Bezug schon nach den Sommerferien erfolgen sollen. Kleine technische Probleme sorgten aber dafür, dass dieser Termin nicht eingehalten werden konnte. Die Probleme wurden dann aber in den Herbstferien beseitigt.

Mit dem Containerbezug wurde für „CVS 2020“ die heiße Phase eingeläutet. Noch im November werden im Bereich des Verkehrsübungsplatzes an der Feuerwache Egenbüttel weitere Container aufgebaut. Dagmar Schudak: „Dort wird später dann die Verwaltung einziehen.“ Dazu gibt es dort vier Klassenräume für Bedarfslösungen. An der Skateranlage folgt in den Sommerferien kommenden Jahres eine spiegelgleiche Anlage, so dass dann die fünften und sechsten Klassen ihren eigenen Bereich haben werden.

Noch vor Weihnachten ist mit den ersten Ausschreibungen der Einzelgewerke zu rechnen. Die notwendigen Abrissarbeiten sollen am 1. Februar beginnen. So werden der Musik- und Werkraum, die Fahrradständer und das Flachdachgebäude, in dem derzeit die Verwaltung untergebracht ist, dem Bagger zum Opfer fallen. Im 90-Grad-Winkel zum bestehenden Riegel wird dann – bei idealem Verlauf rund um die Osterferien – mit der Errichtung des Neubaus begonnen, in den auch die Mensa einziehen wird. In der bestehenden Mensa wird ein Multifunktionsraum eingerichtet, und auch das Jugendzentrum OASE wird sich etwas erweitern.

Bereits in Teilen fertig soll zum 1. Februar der neue Parkplatz an der Hempbergstraße sein, der in seiner endgültigen Ausbaustufe über 150 Stellplätze verfügt. Die Eltern der CVS-Schülerinnen und -Schüler werden in einer Veranstaltung am 8. Januar über alle Details der Baumaßnahmen und auch der künftigen Wegeführung zur Schule und über das Schulgelände informiert. Im Jahr 2020 soll die CVS dann in neuem Glanz erstrahlen. ©Flomm/kommunikateam

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