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Schülerausstellung über das Kinderhospiz "Sternenbrücke"

Der Wahlpflichtkursus Berufs- und Lebenswelt der 10. Klassen der Caspar-Voght-Schule bietet Informationen im Rathausfoyer.

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Der Wahlpflichtkursus Berufs- und Lebenswelt der 10. Klassen der Caspar-Voght-Schule bietet im Rathausfoyer Informationen zum Kinderhospiz „Sternenbrücke“. ©Flomm/kommunikateam

Die Galerie im Rellinger Rathaus ist schon seit jeher ein Ort der Kunst. Regelmäßig locken dort die verschiedensten Ausstellungen die Besucher an. Aber auch das Foyer mausert sich mehr und mehr zu einem echten „Schau“-Platz. Vornehmlich sind es Schülerinnen und Schüler der Caspar-Voght-Schule, der Grund- und Gemeinschaftsschule mit Gymnasialer Oberstufe im Ortsteil Egenbüttel, die dort ihre Arbeiten präsentieren. Regelmäßig sind sie zum Volkstrauertag präsent – jetzt kommt eine Ausstellung über das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ hinzu.

Der etwa 20-köpfige Wahlpflichtkursus Berufs- und Lebenswelt der 10. Klassen hatte sich unter der Anleitung der Lehrerin Lisa Schröder dieses Themas angenommen. „Wir verlassen bald die Schule, machen einen Schritt, den die Kinder in der ,Sternenbrücke' nicht machen können“, begründete die Schülerin Leonie Puttkammer das Engagement. „Wir wollten etwas Sinnvolles für Kinder tun“, führte sie weiter aus. „Und wir wollten in der Region bleiben“, ergänzte Jahrgangskamerad Niclas Krüger.

Im Rathaus ausgestellt sind Informationen über das Hospiz, das seit dem Jahr 2003 sterbenskranke Kinder auf deren letzten Lebensweg begleitet und die betroffenen Familien unterstützt. Dazu wird über die Berufe informiert, die es in der „Sternenbrücke“ gibt. In einem Video wird zudem das Interview mit der „Sternenbrücken“-Mitarbeiterin Christiane Schüddekopf gezeigt.

Dazu gibt es eine Spendenbox, denn das Einsammeln von Geld für das Hospiz ist das Hauptanliegen der Schülerinnen und Schüler. Dafür hatten sie bereits zuvor in der CVS Kuchen und Pizza verkauft sowie eine Pfandflaschen-Aktion gestartet.

Bürgermeister Marc Trampe dankte den Jungen und Mädchen für ihren Einsatz: „Ich finde es toll, wenn man sich auch außerhalb des Fachunterrichts engagiert.“ Auch von dem Projektthema war der Verwaltungschef – selbst ein junger Familienvater – sehr angetan. Das galt auch für den Wahlspruch der „Sternenbrücke“, den Leonie Puttkammer an den Anfang ihrer Begrüßung gestellt hatte: „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ ©Flomm/kommunikateam

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