Service

Außenanlagen und ein Bebauungsplan

Die Caspar-Voght-Schule und neuer Wohnraum beschäftigen den Bauausschuss der Gemeinde Rellingen.

  • Pressemitteilungen
So sehen die Planungen für den Außenbereich der Caspar-Voght-Schule aus. ©Büro baldauf + große

Die Entwurfsplanung für die Außenbereiche der Caspar-Voght-Schule im Ortsteil Egenbüttel, die derzeit fit für die Zukunft gemacht wird und der zwischen der Hempbergstraße und der Heidestraße gelegene Bebauungsplan Nr. 73 waren die zentralen Punkte der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Rellingen.

Haiko Große vom Landschaftsarchitekturbüro Baldauf und Große stellte den Ausschussmitgliedern den Vorentwurf und die Kostenschätzung vor. So soll der alte Schulhof der Gemeinschaftsschule über geschwungene Wege mit dem neuen Eingangsbereich, dem neuen Aufenthaltsbereich der Gymnasialen Oberstufe und dem Pausenhof der Grundschule verbunden und mit mehr Grün als bisher vorhanden versehen werden.

Zu den Kosten (alles Bruttosummen) sagte Große, dass erste Planungen für den bisherigen Verkehrsübungsplatz mit 206.000 Euro,wobei über die Ausgestaltung der Fläche der Ausschuss für Verkehr in seiner Sitzung am 4. Juni 2019 beraten wird - , die Neugestaltung der Pausenhöfe für die Oberstufe und die Grundschule mit 494.000 Euro veranschlagt werden. Der Ausschuss hat für diese beiden Bereiche Kosten in Höhe von 700.000 € vorgegeben.

Die Umgestaltung der Aufenthaltsfläche der Gemeinschaftsschule läge bei 446.250 Euro, worin ein Bereich für die Sportart Parcours für 75.000 Euro enthalten ist. Für den Eingangsbereich und die Fahrradstellplätze sind 294.500 Euro vorgesehen.

Der Ausschuss für Bauwesen und Umwelt hat im vergangenen Jahr der Sanierung des Kleinspielfeldes auf dem Schulhof der Gemeinschaftsschule zugestimmt. Erste Planungen gingen von 95.000 € aus. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass neben einer neuen Asphalt- und Deckschicht auch die Unterkonstruktion, die Entwässerung sowie ein Wurzelschutz erforderlich sind. Die Kosten steigen auf 202.300 €.

Die Sanierung des Kleinspielfeldes wird zur Hälfte aus Fördermitteln finanziert. Bisher liegt ein Förderbescheid von 47.500 € vor. Dem Antrag der Gemeinde auf Erhöhung der Förderung wurde seitens des Landes zugestimmt.

Da die Fördermittel im Jahr 2019 ausgegeben werden müssen und die Arbeiten schnellstmöglich, am besten in den Sommerferien durchgeführt werden sollen, beschloss der Ausschuss mehrheitlich, die Kosten für das Kleinspielfeld in den Haushalt aufzunehmen. Die Beratung zu den anderen  Außenbereichen wurden zur weiteren Beratung in die Fraktionen verwiesen.

Rathausmitarbeiterin Dagmar Schudak informierte zudem über die weitere Einrichtung der Baustelle. Wie die Leiterin des Projekts „CVS 2020“ ebenfalls mitteilte, haben im alten Verwaltungstrakt die Abrissarbeiten im Innenbereich begonnen. Nach Auskunft von David Beverungen aus dem Fachbereich Planen und Bauen ist die Fertigstellung des ersten Teilabschnitts des neuen Parkplatzes an der Hempbergstraße für Mitte März vorgesehen.

Einstimmig wurde der empfehlende Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 73 gefasst. Zwischen der Hempbergstraße und der Heidestraße können demnächst 40 Wohneinheiten in Geschossbauweise – teilweise öffentlich gefördert, wobei die Gemeinde ein Belegungsrecht hat – sowie etwa sieben Wohneinheiten als Einfamilienhäuser entstehen. In einem später möglichen zweiten Bauabschnitt ist im Geltungsbereich des Bebauungsplans zudem die Errichtung von etwa 17 Wohneinheiten als Einfamilienhäuser möglich. Dieser Beschluss des Bauausschusses muss noch in der Sitzung der Gemeindevertretung am 28. März bestätigt werden (Satzungsbeschluss). ©Flomm/kommunikateam       

Weitere Nachrichten