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Die Chancen und die Grenzen der Digitalisierung

Spannende Impulsvorträge beim traditionellen Unternehmens-Gemeinde-Dialog, der 2019 im CTP-Hauptquartier stattfand.

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Airbnb ist ein großer Player auf dem Ferienwohnungsmarkt, besitzt aber keine Wohnung. Uber ist eine große Nummer auf dem Gebiet der Personenbeförderung, hat aber kein Auto. Wie das funktionieren kann? Mit der Digitalisierung, die derzeit eine der wichtigsten Triebfedern der gesellschaftlichen Entwicklung ist. Unter dem Motto „Digitalisierung – Quo vadis Rellingen?“ hatte die Verwaltung zum traditionellen Unternehmens-Gemeinde-Dialog geladen. In den Räumen von CTP an der Hauptstraße hörten die gut 70 Gäste die Vorträge von zwei hochkarätigen Referenten, die Rellingens Wirtschaftsförderer Harald Poppner in die Baumschulgemeinde gelotst hatte.

Professor Dr. Henning Vöpel, Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), sprach über „Digitalisierung und die Transformation von Wirtschaft und Regionen“, Dr. Paul Raab, Leiter der Geschäftsstelle Elmshorn der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, hatte sich des Themas „Digitalisierung betrifft jedes Unternehmen an der Unterelbe“ angenommen.

Laut Vöpel ist die Digitalisierung die Vernetzung von allem mit allem durch den Austausch von Daten. Er wies darauf hin, dass sich die Marktmacht verlagert. Weg von jenen, die das Knowhow haben, hin zu jenen, die die Informationen und Daten besitzen. „In Zeiten des Wandels ist es das größte Risiko, nichts zu tun“, sagte Vöpel weiter.

Raab machte derweil auch klar, dass der Digitalisierung bei allen Chancen auch Grenzen gesetzt sind. Dann zum Beispiel, wenn es um den Erhalt von Fachwissen geht. Wie sehr die Digitalisierung jeden Bereich der Gesellschaft durchdringt, verdeutlichte Oliver Schmidt. Der Kantor der Rellinger Kirche hatte die Gäste musikalisch begrüßt: „Mit einer Melodie von Beethoven, die etwa 230 Jahre alt ist, mit den Tönen eines Steinway-Flügels, der etwa 30 Jahre alt ist, erzeugt von einem E-Piano, das etwas zwei Jahre alt ist.“

„Die Digitalisierung ist eines der Megathemen, die uns aktuell beschäftigen“, sagte Bürgermeister Marc Trampe in seiner Begrüßung. Der Verwaltungschef gab zu, dass gerade der öffentliche Bereich Nachholbedarf habe, „aber Rellingen ist seit dem Bau des Breitbandnetzes im Jahr 2014 gut vorbereitet“.

Vor den Impulsvorträgen hatte Captain Thomas Pötzsch einen Einblick in das Innenleben und das Wirken von CTP gegeben. Unter dem Dach von CTP.BIZ kümmert sich der Cargo Trans Pool um Logistik-Dienstleistungen aller Art, während der Credo Trans Pool neue Geschäftsfelder wie beispielsweise Immobilien, die Beteiligung an dem Wirtschaftsmagazin Brand Eins oder die Zusammenarbeit mit der Beteiligungsgesellschaft des ehemaligen Fußballprofis Marcell Jansen erschließt.

Nach den Vorträgen und einer ersten Diskussionsrunde nutzten die Gäste dann die Zeit, um sich analog über die Digitalisierung auszutauschen. ©Flomm/kommunikateam

  • Captain Thomas Pötzsch (Mitte) war Gastgeber für Rellingens Bürgermeister Marc Trampe (rechts) und Wirtschaftsförderer Harald Poppner. ©Flomm/kommunikateam
  • Professor Dr. Henning Vöpel, Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), sprach über „Digitalisierung und die Transformation von Wirtschaft und Regionen“. ©Flomm/kommunikateam
  • Dr. Paul Raab, Leiter der Geschäftsstelle Elmshorn der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, hatte sich des Themas „Digitalisierung betrifft jedes Unternehmen an der Unterelbe“ angenommen. ©Flomm/kommunikateam
  • Das Thema des Unternehmens-Gemeinde-Dialogs wurde auf das CTP-Hauptquartier projiziert. ©Flomm/kommunikateam
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