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Ausstellung zum Equal Pay Day im Rellingen Rathaus

Noch bis zum 29. März ist im Foyer des Rathauses zu den Öffnungszeiten die von den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Pinneberg zusammengestellte Plakatausstellung zu sehen. Sie stellt eindrucksvoll alle Hintergründe und Ursachen des kontrovers diskutierten Themas dar.

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Hier die dazugehörige Pressemitteilung:

Equal Pay Day – Tag der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern

Der Bruttostundenverdienst von Frauen ist 21 % geringer als derjenige von Männern.

Die Lücke im Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern liegt bei 48,8 %. Die Lücke der unbezahlten Sorgearbeit beträgt 52,4 % mehr Arbeit für Frauen und die Rentenlücke beläuft sich auf 53 % weniger für Frauen in Westdeutschland.

„90% der Frauen und 76% der Männer finden es empörend, dass es Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern heute noch gibt,“ betonen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Pinneberg zum diesjährigen Aktionstag.

Der Equal Pay Day markiert symbolisch diesen geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt in Deutschland aktuell 21 % beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage und das Datum des diesjährigen Equal Pay Days am 18. März 2019.Angenommen, Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, werden schlechter bezahlt, sie arbeiten seltener in Führungspositionen und aufgrund von Pflege oder Erziehung häufig in Teilzeit oder Minijobs. „Eine gleiche Erwerbsbeteiligung und gleiche Verdienstchancen sind deshalb für viele Frauen unmöglich,“ sagt Celia Letzgus, Gleichstellungsbeauftragte in der Gemeinde Halstenbek und für Konzept und Umsetzung der Plakatsaustellung zum Equal Pay Day verantwortlich. „Wir brauchen endlich wirksame Maßnahmen, wie eine diskriminierungsfreie Bewertung der Arbeitsleistung auf typischen Frauenarbeitsplätzen. Die Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen steigt ständig und die Verantwortung und Anforderungen in diesem Bereich sind besonders hoch.“ „Auch müssen bezahlte und unbezahlte Erwerbs- und Sorgearbeit gleichmäßig auf beide Geschlechter verteilt werden können,“ ergänzt Hannah Gleisner aus Uetersen.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Pinneberg wollen mit einer Plakatausstellung und Informationsständen auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern aufmerksam machen, ein Bewusstsein für die Problematik schaffen und zu mehr Lohngerechtigkeit motivieren.

Verantwortlich für die Inhalte der Pressemeldung: BPW Germany Business and Professional Woman -  Germany e.V.

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