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Rellingen von der sportlichen Seite

Die Gemeinde fasst die Förderrichtlinien neu. Vor allem jungen Sportlerinnen und Sportler profitieren.

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Auch die Sportanlage im Ortskern sowie die Sporthalle am Ellerbeker Weg (im Hintergrund) kann von den Rellinger Vereinen kostenlos genutzt werden. ©Flomm/kommunikateam

In der Sitzung der Gemeindevertretung Ende März war es nur ein Tagesordnungspunkt unter vielen. Einstimmig beschlossen die Kommunalpolitikerinnen und -politiker, die Sportförderrichtlinien der Baumschulgemeinde neu zu fassen. Es war ein Beschluss, von dem vor allem die jungen Sportlerinnen und Sportler in den Rellinger Vereinen profitieren.

„Der Zuschuss für Kinder und Jugendliche beträgt pro Kind und Jahr jetzt 20 Euro“, sagt Silke Mannstaedt, Fachbereichsleiterin Bürgerservice im Rellinger Rathaus. Zuvor hatte der Betrag bei 16,50 Euro gelegen. Bei Mitgliedern des Musikzugs Rellingen stieg die Förderung von 46 auf 48 Euro. Gezahlt wird für Kinder und Jugendliche bis zur Volljährigkeit. Darüber hinaus bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, wenn ein Schulbesuch, eine Ausbildung, ein Studium oder kein ausreichendes Einkommen vorliegt. Unterstützt werden auch die Schwimmausbildung (20 Euro pro Kind) beim Rellinger TV und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie die Aus- und Fortbildung von Trainern – unter anderem auch die 1,5 Hauptamtsstellen beim RTV. Im Jahr 2018 lag die Gesamtsumme bei etwa 40.000 Euro. „Durch die höheren Förderungen dürfte die Summe steigen“, sagt Silke Mannstaedt.

Wichtig dabei ist, dass die zu Fördernden in Rellingen ihren Wohnsitz haben. Das betrifft auch Investitionszuschüsse für vereinseigene Sportanlagen. Hier gibt es bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Beispiele für bereits geflossene Zuschüsse und kommende Unterstützungen sind die Schmidt-Schaller-Halle des RTV, die Tennis-Halle des TC Egenbüttel und der Bau eines Kunstrasenplatzes beim SC Egenbüttel.

Aber auch die Gemeinde selbst stellt zahlreiche Sportstätten zur Verfügung und unterhält diese. Dazu gehören die Sporthallen am Ellerbeker Weg im Ortskern, an der Erich Kästner Schule im Ortsteil Krupunder und die beiden Hallen an der Caspar-Voght-Schule in Egenbüttel sowie die Außenanlagen hinter den Rathaus, an der CVS und die fünf Sportplätze beim SC Egenbüttel. Die Nutzung dieser Anlagen war und ist nach dem Willen der Kommunalpolitik für die Vereine kostenfrei.

Das Ergebnis der Förderung und der Unterstützung lässt sich jedes Jahr an der Sportlerehrung der Gemeinde ablesen, wenn die Athletinnen und Athleten für ihre Leistungen ausgezeichnet werden. ©Flomm/kommunikateam

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