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„Wolkenhimmel“ im Rathaus

Faszinierende Ausstellung von Malerin Frauke Gloyer begleitend zum Schleswig-Holstein Musikfestival

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Alle mal Hand aufs Herz: Auch in den Alpen oder im Harz mag es ja ganz schön sein, doch so richtige packende und atemberaubende, romantische und verblüffende und weite, wilde, weiche Panoramen von Himmel und Erde sind doch eher bei den Nordlichtern zu finden. Wer die neue Ausstellung von Frauke Gloyer im Rellinger Rathaus betrachtet, hat jedenfalls gute Argumente für diese These. „Wolkenhimmel“ heißt die Präsentaton 40 Bildern, die der Rellinger Beirat des Schleswig-Holstein Musikfestivals gemeinsam mit rund 100 Gästen eröffnet hat. Dabei waren natürlich auch Bürgervorsteher Hans-Günther Reinke und Bürgermeister Marc Trampe und engagierte Helferinnen und Helfer aus dem Rathaus-Team.

    

Als Anke Jacobs vom Beirat zur Begrüßung ein bisschen aus der Vita der Künstlerin plauderte und als Dr. phil. Thomas Gädeke in seiner Einführung Himmel, Wolken und die Kunst, sie darzustellen hintergründig und fundiert in Beziehung brachte, wurde wohl allen im Publikum klar, warum Frauke Gloyer genau so malt, wie sie es tut.

 

In Flensburg geboren, in Westerhever aufgewachsen, jetzt in Nordfriesland lebend - „In einer kleinen Kate mit Blick auf die Halligen!“ wie sie lächelnd verrät – ist klar, dass Frauke Gloyer schon von Kind auf an von Licht und Landschaft geprägt worden war. Es ist ein Lebensgefühl von Weite, Freiheit, und wie Dr. Gädeke andeutete sogar Unendlichkeit, was durch Frauke Gloyers Bilder zu erspüren ist.

 

Alle verbindet eines: der Himmel mit seinen unendlichen Wolkenformationen ist das Zentrum jedes Motivs. Lediglich angedeutete Landschaften, scherenschnittartige Gebäudeansichten oder andere Erzeugnisse menschlicher Zivilisation wie Fahrwassertonnen dienen stets nur als Beiwerk, um mächtige Himmel und Wolken einzuordnen und herauszuheben. Sie machen auf den Bildern gerade mal Flächen von einem Zehntel, höchstens einem Viertel aus. Tiere tauchen nur ausnahmsweise auf wie Möwen, Menschen fehlen völlig.

 

Dafür gibt es Zirrus, Kumulus & Co. in Vielfalt und aller Schönheit…. Und damit soll es an dieser Stelle genug sein, denn 1000 Worte können über das Werk  weniger sagen, als ein einziger Blick darauf. Das wird noch bis zum 23. August während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses möglich sein, sowie an den Festival-Veranstaltungsabenden.     

 (Jörg Frenzel/kommunikateam)

  • Frauke Gloyer (Mitte) bezauberte mit ihren Bildern Anke Jacobs vom Festival-Beirat und Kunstwissenschaftler Thomas Gädeke – und wird es mit Sicherheit auch mit dem Publikum bis zum 23. August tun.
  • Stimmige musikalische Umrahmung: Teri Wheeler-Pinzolas spielte unter anderem Werke von Bach.
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