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Zu Fuß in Richtung Zukunft

In Rellingen haben die ersten Ortsteilspaziergänge stattgefunden. Fortsetzung und große Abschlussrunde am 15. Februar.

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Auch auf dem Spaziergang durch Krupunder wurde intensiv diskutiert. ©Flomm/kommunikateam

Im November vergangenen Jahres hatte die Gemeinde Rellingen den Startschuss für das Ortskernentwicklungskonzept gegeben, mit dem sich die Baumschulgemeinde fit für die Zukunft machen will. Als erstes wurde die wiki-map freigeschaltet, auf der alle Bürgerinnen und Bürger noch bis Ende Februar ihre Anmerkungen machen können.

Eine zweite Säule der Bürgerbeteiligung sind die Ortsteilspaziergänge, die jetzt in Neu-Egenbüttel und Krupunder stattgefunden haben. Die Rellingerinnen und Rellinger nutzen die Gelegenheit, um mit den vier Mitarbeitern der Agentur Cima, die das Konzept erarbeitet, aber auch mit Vertretern der politischen Parteien und des Rathauses direkt und vor Ort ins Gespräch zu kommen. Insgesamt waren gut 150 Teilnehmer bei den beiden ersten Spaziergängen dabei.

In Krupunder gab es direkt am Versorgungszentrum konkrete Vorschläge. So ging es um eine bessere Anbindung an den ÖPNV oder ein von den Anwohnern der Straßen Nettelkroog und Krupunder Heide gewünschtes Sackgassenschild. Überhaupt war der Verkehr eines der beherrschenden Themen.

Bürgermeister Marc Trampe war mit der Aktion zufrieden: „Es ist viel besser, direkt vor Ort mit den Menschen zu kommunizieren, als in einer Sitzung vor einem Plan zu stehen.“ Der Verwaltungschef will prüfen, ob das Format der Spaziergänge auch über das Ortskernentwicklungskonzept hinaus als Kommunikationsform genutzt werden kann.

Am Samstag, 15. Februar, folgt dann der dritte und letzte Marsch, der durch die Ortsmitte führen wird. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Rathaus. Danach geht es für gut zwei Stunden zu Fuß durch die Gemeinde. Von 12.30 Uhr an ist dann im Ratssaal die große Abschlussrunde vorgesehen. Von allen Spaziergängen wird ein Protokoll gefertigt, das online auf der Homepage des Ortskernentwicklungskonzepts abgerufen werden kann. ©Flomm/kommunikateam

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