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Die Nachfolgerin ist gefunden

Nina Timmermann ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Rellingen. Einarbeitung im September mit Vorgängerin Dorathea Beckmann.

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Bürgermeister Marc Trampe begrüßte Rellingens neue Gleichstellungsbeauftragte Nina Timmermann. ©Flomm/kommunikateam

Die Entscheidung des 20-köpfigen Auswahlgremiums fiel schnell und einstimmig: Nina Timmermann setzte sich gegen 15 Mitbewerberinnen durch und tritt die Nachfolge von Dorathea Beckmann als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Rellingen an. Am Donnerstag wurde die 29-Jährige von der Gemeindevertretung bestellt. Offizieller Dienstantritt ist am 1. Oktober, doch schon am 1. September beginnt eine einmonatige Einarbeitungsphase, in der auch Dorathea Beckmann als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht. Danach wird die 63-Jährige Noch-Amtsinhaberin nach 25 Dienstjahren in den Ruhestand gehen. Die neue Gleichstellungsbeauftragte freut sich auf die gemeinsame Zeit: „Das ist wahnsinnig wichtig.“

Nina Timmermann hat ihr Studium in Lüneburg und Bielefeld absolviert. Nach dem Bachelor in Kulturwissenschaften und Medien schloss die Hamburgerin, die auch in der Stabsstelle Gleichstellung der Hamburger Wissenschaftsbehörde gearbeitet hat, einen Master in Gender-Studies (Geschlechterforschung) an. Gerade diese Qualifikation erfreut auch Dorathea Beckmann: „Das ist für die Querschnittsaufgabe der Stabsstelle Gleichstellung angemessen.“ 

Zu Beginn wird Timmermann mit 15 Wochenstunden beschäftigt sein. Nach der Probezeit wächst das Kontingent nach einem einstimmigen Beschluss der politischen Gremien auf 19,5 Stunden an. Da Aufgaben wie die Koordination des Offenen Ganztags an der Caspar-Voght-Schule nicht mehr in den Aufgabenbereich der Gleichstellungsarbeit fallen, wächst die Stundenzahl.

„Es sollen nicht die Fußstapfen von Dorathea Beckmann gesucht, sondern neue Wege beschritten werden“, sagte Bürgermeister Marc Trampe bei der Vorstellung der neuen Gleichstellungsbeauftragten. Gut sei der nahtlose Übergang und die Tatsache, dass es nicht zu einem Vakuum kommt. Nina Timmermann will bewährte Formate fortführen, aber auch sehen, was sich an Neuem entwickeln kann. Sie möchte auch jüngere Frauen ansprechen und jene, die bislang vielleicht noch nicht viel mit der Arbeit für Frauen zu tun gehabt haben. Besonders wichtig an der Stelle im Rellinger Rathaus ist für die 29-Jährige, dass die Beratung ein zentraler Aspekt der Arbeit ist. Ein erster Ansatz soll die Frage sein, wie die Rellinger Frauen durch die Corona-Krise gekommen oder durch die Pandemie betroffen sind.

Zunächst will Nina Timmermann Rellingen sowie seine Bewohnerinnen und Bewohner kennenlernen. Bei ihren ersten Besuchen hat sie schon festgestellt, das hier „herzliche, nette und aufgeschlossene Menschen leben“. ©Flomm/kommunikateam

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