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Krisenstab der Gemeinde Rellingen übt die Bewältigung eines Stromausfalls

  • Rathaus

Der Krisenstab der Gemeinde Rellingen ist heute zu einer gemeinsamen Übung im Rathaus zusammengekommen.

Unter Leitung von Bürgermeister Marc Trampe stand bei der heutigen Übung die Bewältigung eines Stromausfalls im Mittelpunkt. Im Krisenstab sind die Fachbereichsleitungen aus dem Rathaus, die Öffentlichkeitsarbeit und je nach Lage interne und externe Fachleute organisiert. So war bei der heutigen Lage auch der Leiter des Wasserwerks Teil des Krisenstabs.

Angenommen wurde ein großflächiger Stromausfall, der mindestens acht Stunden andauern sollte und den Ortsteils Egenbüttel betraf. Ziel der Übung war es, die Abläufe innerhalb des Krisenstabs zu überprüfen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Auch wurde ein Wechsel in der Leitung des Krisenstabes geübt, der teilweise durch den Büroleitenden Beamten Uwe Goldt geführt wurde.

Im Rahmen des Szenarios wurde auch der Notfallinfopunkt an der Feuerwache Egenbüttel unter echten Bedingungen geöffnet. Diese Punkte dienen im Ernstfall als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, um Informationen zu erhalten, Notrufe abzusetzen oder eine dringend benötigte Stromversorgung für medizinische Geräte zu erhalten.

Neben dem Stromausfall wurden weitere mögliche Folgeereignisse in die Übung integriert. Dazu gehörte der Ausfall der Notstromversorgung und daraus resultierende Einschränkungen in der Wasserversorgung. Die beteiligten Fachbereiche erarbeiteten gemeinsam Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen und übten die Koordination der notwendigen Schritte. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Information der Öffentlichkeit und der Krisenkommunikation.

Begleitet wurde die Übung vom Katastrophenschutz des Kreises Pinneberg. Dabei wurden die Abläufe beobachtet und im Anschluss gab es wertvolle Hinweise und Bewertungen zur weiteren Optimierung der Krisenvorsorge.

Vorbereitet wurde die Übung unter anderem von ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Egenbüttel.

Die Gemeinde Rellingen investiert seit mehreren Jahren kontinuierlich in den Ausbau ihrer Krisen- und Katastrophenschutzstrukturen. Der Krisenstab bereitet sich regelmäßig auf unterschiedliche Szenarien vor, darunter Stromausfälle, Starkregen- und Hochwasserlagen sowie Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen und Verwaltungsabläufe.

Zur Verbesserung der Einsatzfähigkeit hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren umfangreiche technische Ausstattung beschafft. Dazu gehören unter anderem mobile Stromgeneratoren, Funktechnik sowie weitere Geräte zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit im Krisenfall.

Die Gemeinde Rellingen appelliert zudem an die Bevölkerung, sich im Rahmen der persönlichen Selbstvorsorge auf mögliche Krisensituationen vorzubereiten. Eine gute Vorbereitung jedes Einzelnen trägt dazu bei, die Auswirkungen außergewöhnlicher Ereignisse zu begrenzen und die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen. Ebenso informiert die Landesregierung mit der Bevölkerungsschutzkampagne Komm Klar SH, wie man sich gemeinsam vorbereiten kann. 

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