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Bericht zur Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten und obdachlosen Menschen in der Gemeinde Rellingen

  • Rathaus

In der Sitzung des Ausschusses für Senioren, Soziales und Kultur im Februar wurde ein aktueller Bericht zur Situation der Geflüchteten und obdachlosen Menschen in der Gemeinde Rellingen vorgestellt.

Derzeit sind insgesamt 340 Personen in der Gemeinde untergebracht. 40 Prozent der untergebrachten Menschen stammen aus der Ukraine, 23 Prozent aus Afghanistan. Weitere Herkunftsländer sind unter anderem Syrien, Somalia und Ghana. Auch die Zahl der deutschen Obdachlosen in der Notunterbringung ist laufend stark ansteigend.

Die größte Altersgruppe bilden die 31- bis 50-Jährigen mit 103 Personen, gefolgt von 84 Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren. Zudem lebt eine größere Anzahl an Kindern in den Unterkünften. Insgesamt handelt es sich um 177 Frauen und Mädchen sowie 163 Männer und Jungen.

Auch in den kommenden Wochen sind weitere Zuweisungen zu erwarten.

Die Unterbringung verteilt sich auf die drei Ortsteile. So leben 91 Personen in Egenbüttel, 44 Personen in Krupunder und 205 Personen im Ortskern. Insgesamt erfolgt die Unterbringung auf 46 Unterkünfte.

In der Hans-Reumann-Straße ist der Bau von Schlicht- bzw. Apartmentwohnungen mit geplant. Diese sollen vor allem befristete angemietete Unterkünfte ersetzen. Der Baubeginn ist dieses Jahr vorgesehen.

Darüber hinaus sind weitere Anmietungen von Wohnraum geplant, um auf zukünftige Zuweisungen reagieren zu können.

Die Betreuung der Untergebrachten ist organisatorisch gut aufgestellt: Hausmeister übernehmen regelmäßig – mehrfach wöchentlich – Kontrollen sowie Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten in den Unterkünften. Ergänzend dazu führt das Ordnungsamt einmal wöchentlich und anlassbezogen Kontrollen durch.

In der Verwaltung stehen Kolleginnen bei Behördenangelegenheiten beratend zur Verfügung. Eine Sozialarbeiterin unterstützt aktiv durch aufsuchende Arbeit in den Unterkünften.

Ein wesentlicher Teil der Unterstützungsarbeit wird durch das Team der Ehrenamtlichen in der Geflüchtetenhilfe geleistet. Sie begleiten die Menschen unter anderem bei Behördengängen, unterstützen bei der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten und helfen bei der Vermittlung in dauerhafte Wohnungen.

„Die ehrenamtliche Unterstützung ist weiterhin eine wichtige Stütze für uns als Gemeinde und für die geflüchteten Menschen. Für das weiterhin anhaltende Engagement bin ich sehr dankbar“, macht Bürgermeister Marc Trampe deutlich.

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