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Die Bagger rollen durch Rellingen

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Rathausmitarbeiter Daniel Höppner (rechts) und Schachtmeister Daniel Fortmeier (Fa. Günter Fuldt) an der Baustelle an der Rabenstraße. ©Flomm/kommunikateam

Tiefbaumaßnahmen in der Rabenstraße in vollem Gange. Es folgen der Fahltsweg, und die Hempbergstraße. Weitere Projekte in Planung.

Es tut sich was im Rellinger Untergrund. In der Baumschulgemeinde finden aktuell und in den kommenden Monaten einige umfangreiche Tiefbaumaßnahmen statt. Am Werk ist der Bagger derzeit in der Rabenstraße: „Dort wurde auf einer Länge von 200 Metern die alte Trinkwasserleitung aus Asbestzement ersetzt und ein neuer Regenwasserkanal gebaut, weil die alte Rohranlage abgängig war“, erklärt Rathausmitarbeiter Daniel Höppner aus dem Fachbereich Planen und Bauen. Im Moment sind die Arbeiter damit beschäftigt, den Straßenkörper neu herzustellen. Höppner: „Dort gibt es einen schwierigen Untergrund.“ Um die Tragfähigkeit zu gewährleisten, musste ein 20 Zentimeter tiefer Bodenaustausch durchgeführt werden. Erneuert wird im Zuge der Maßnahme auch die Straßenbeleuchtung, die auf LED umgestellt wird.

Ähnliche Maßnahmen wie in der Rabenstraße sind auch im Fahltsweg vorgesehen. Ende September sollen dann die Bauarbeiten an der Hempbergstraße zwischen dem Halstenbeker Weg und dem Schulweg starten. Die Straße ist eine der wichtigen Zuwegungen zur Caspar-Voght-Schule im Ortsteil Egenbüttel. Daniel Höppner: „Es wird mit dem Geh- und Radweg begonnen.“ Nach einem Grunderwerb wird ein ganz neuer Weg neben der Straße entstehen, auf dem die Schülerinnen und Schüler sicher und getrennt vom Autoverkehr zur Schule und wieder nach Hause fahren können. Die Hempbergstraße selbst wird dann wohl Anfang 2021 in Angriff genommen. Sie wird verbreitert, um den Begegnungsverkehr zu entschärfen, und bekommt einen gänzlich neuen Unterbau.

Das alles sind Maßnahmen, für die die Gemeinde Rellingen nach dem Beschluss der politischen Gremien viel Geld einsetzt. In der Rabenstraße betragen die Baukosten etwa 400.000 Euro, für den Fahltsweg sind etwa 1,4 Millionen, für die Hempbergstraße gut 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Und damit ist die Liste noch lange nicht abgearbeitet. Zu Deckschichtsanierungen wie jüngst im Lee-Dieks-Weg und im Ellerbeker Weg sowie künftig in der Ahorn- und der Laubenstraße steht beispielsweise der zweite Bauabschnitt in der Drosselstraße (im Bereich zwischen Pinneberger Straße und Flagentwiet) an. Hier stehen die letzten Entscheidungen der politischen Gremien noch aus. Im Oktober soll dann Startschuss für den Ausbau der neuralgischen Kreuzung Hauptstraße/Tangstedter Chaussee ertönen. ©Flomm/kommunikateam

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