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Die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten zeichnet Caspar-Voght-Schule mit dem Jugendpreis 2025 aus

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Für ihr Engagement in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Nationalsozialismus wurden 16 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Wahlpflichtkurses „Berufs- und Lebenswelt“ der Caspar-Voght-Schule (CVS) gestern mit ihrem Lehrer Malte Rindlisbacher mit dem Jugendpreis 2025 von der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten ausgezeichnet. Die Klasse erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro für ihr Projekt „Vergangen sehen - Zukunft verstehen: Gedenkstätten und Denkmäler in Schleswig-Holstein“.

Im Zentrum des Projekts stand die intensive Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Rolle und Bedeutung von Gedenkstätten. Ziel war es, Geschichte verständlich, zugänglich und relevant für heutige und künftige Generationen zu machen. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten hierzu eine eigene Website, auf der sie Gedenkstätten und Denkmäler in Schleswig-Holstein in vielfältiger Form digital dokumentieren.

Die Jugendlichen teilten sich dafür in Arbeitsgruppen auf und übernahmen unterschiedliche kreative und inhaltliche Aufgaben.

Neben allgemeinen Informationen und Kurzgeschichten zu Gedenkstätten in Schleswig-Holstein entstanden unter anderem gemalte Bilder und digitale Plakate mit informativen Botschaften. Es wurde eine Fahrradroute zu drei Gedenkorten in Rellingen, Halstenbek und Pinneberg ausgearbeitet sowie ein Podcast mit einer Zeitzeuginnen (Oma einer Schülerin), die den Nationalsozialismus selbst erlebt hat, aufgenommen.

Ein besonderes Anliegen der Schülerinnen und Schüler war es, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus lebendig zu halten und so zur politischen Bildung und zum Erhalt demokratischer Werte beizutragen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen mit Kreativität und Verantwortungsbewusstsein einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.

Marlies Fritzen, die Vorsitzende der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, würdigte das Engagement der Jugendlichen:

„Die Vielfalt der Beiträge, die sichtbare Eigeninitiative und der ernsthafte Umgang mit dem Thema haben uns tief beeindruckt. Gerade heute, wo Demokratie und Menschenrechte unter Druck geraten, ist es wichtig, dass junge Menschen sich mit der Geschichte auseinandersetzen – um daraus für die Zukunft zu lernen.“ Im Anschluss übergab Sie symbolisch eine Urkunde an die CVS.

Die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten vergibt ihren Jugendpreis alle zwei Jahre an Projekte, die sich besonders um die Erinnerungskultur verdient machen. Neben der Auszeichnung fördert diese auch Exkursionen mit Jugendgruppen zu Gedenkstätten oder Erinnerungsorten in Schleswig-Holstein. 

Die Schüler der CVS mit ihrem Lehrer Malte Rindlisbacher und Marlies Fritzen von der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten.
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