Sprungziele

EnergieOlympiade: Das Rellinger Beispiel - mit Bürgerinitiative Photovoltaik auf öffentliche Dächer bringen

  • Rathaus

Die EnergieOlympiade der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) zeichnet alle zwei Jahre herausragende und nachahmenswerte Projekte aus Kommunen in Schleswig-Holstein mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro aus. Am 1. September startete die Bewerbungsphase der neuen Wettbewerbsrunde. Dies nimmt die EKSH zum Anlass, ausgezeichnete Projekte der vergangenen Runde zu besuchen und sich vor Ort von der Vorbildwirkung und der Nachhaltigkeit der 2023 ausgezeichneten Projekte zu überzeugen. „Die EKSH unterstützt seit vielen Jahren mit ihren Programmen und Aktivitäten Klimaschutz in Kommunen“, betonte der EKSH-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Frank Osterwald. „Das kommunale Engagement ist die Basis für die Umsetzung der Energiewende und die Erreichung der Klimaziele. Daher werden wir auch 2025 wieder die besten Kommunen und Projekte prämieren. Die EnergieOlympiade liefert immer wieder überzeugende Praxisbeispiele, wie Energiewende vor Ort gelingen kann.“

Die Gemeinde Rellingen hat mit dem Projekt Bürgerenergiegenossenschaft: Solar auf kommunale Dächer im Jahr 2023 in der Disziplin ,,EnergieKonzept'' gewonnen. In Zusammenarbeit mit der Bürgerenergiegenossenschaft Solarinitiative Halstenbek eG wurde im letzten Jahr das Dach der Sporthalle und des Jugendzentrums OASE an der Caspar-Voght-Schule (CVS) mit einer Solaranlage ausgestattet. Rund 20 Prozent des Stromverbrauchs der CVS wird seitdem selbst generiert.

Bürgermeister Marc Trampe berichtet: „Es freut mich, dass wir durch die Energieolympiade ausgezeichnet wurden. Gemeinsam mit der Schule und der Solarinitiative konnten wir dieses genossenschaftliche Projekt realisieren und etwas Pionierarbeit leisten. Die Zusammenarbeit war stets auf Augenhöhe, eine echte Win-Win-Situation und wir können mit der PV-Anlage einen Beitrag zur Energiewende leisten.‘‘

Stephan Philipps von der Solar-Initiative Halstenbek eG. fügt hinzu: ,,Bei aller Freude über das gelungene Projekt, dürfen zwei Aspekte zukünftig nicht aus den Augen verloren werden. So ist für die Erreichung der Klimaziele ist ein ideologieunabhängiges Handeln aller Akteure erforderlich. Dabei ist die Genossenschaft die einzige Unternehmensform, die Bürgern und Bürgerinnen ermöglicht, sich demokratisch, aktiv und passiv an der Energiewende zu beteiligen. Die Genossenschaft moderner Prägung setzt auf die Schaffung einer Akzeptanz auf breiter, bürgerlicher Ebene. Außerdem müssen Bauvorhaben bürokratiearm umgesetzt und extrem beschleunigt werden. Eine PV-Anlage ist ein leicht planbares und umsetzbares Bauvorhaben, welches z.B. nicht an Sekuranten, untersagten Netzverbindungen oder maßlos überlasteten Netzbetreibern scheitern darf‘‘.

„In der Projektdatenbank der EnergieOlympiade sind mittlerweile über 500 kommunale Projekte verzeichnet – eine wahre Fundgrube für alle im kommunalen Klimaschutz Tätigen und ein Beleg für die Vielfalt und Komplexität der Aufgaben“, sagte Osterwald. Mit dem gut angenommen Förderprogramm „KliKom“ unterstützt die EKSH zusätzlich kleine Klimaschutz-Maßnahmen in Kommunen.

Wettbewerbsleiter Dr. Klaus Wortmann ruft die Kommunen dazu auf, sich an der neuen Runde der EnergieOlympiade zu beteiligen: „Schnell und einfach über die Webseite www.energieolympiade.de anmelden und die Projekte spätestens bis zum 1. Dezember einreichen.“ Gold, Silber und Bronze gibt es in den fünf Preiskategorien EnergieKommune, MobilitätsPreis, Großes sowie Kleines EnergieProjekt und EnergieKommunikation. Zusätzlich wird als persönlicher Preis für ehrenamtliches Engagement der oder die EnergieHeld*in gesucht. Auch drei Sonderpreise werden vergeben, für die cleverste Idee, den besten Neuling und den „Einreich-Champion“ mit den meisten Bewerbungen. Für Fragen und Beratung steht die EKSH gern allen Teilnehmenden zur Seite.

Die EnergieOlympiade der EKSH wird durch die Partner Kommunale Landesverbände, Investitionsbank-Energieagentur, Landesregierung, Mobiliteam by NAH.SH und das Frankfurter Klima-Bündnis unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Daniel Günther.

www.energieolympiade.de
www.eksh.org/projekte-foerderung/eksh-fuer-kommunen/

 

Dr. Klaus Wortmann (EKSH) von links, Schüler Marvin Wulff, Schulleiter Jochen Kähler, Prof. Dr.-Ing. Frank Osterwald (EKSH-Geschäftsführer), Herr Rainer Bornhold (Solarinitiative), Bürgermeister Marc Trampe, Gaby Gieseler (Gemeinde Rellingen), Stephan Philipps und Frau Ute-Hügli-Mechnich (Solarinitiative) sowie David Beverungen. Im Hintergrund ein Teil der PV-Anlage.
Alle Nachrichten

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.