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Eröffnung der PETZE-Ausstellung

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Ein Projekt für alle Rellinger Grundschulen zur Prävention von sexualisierter Gewalt

Am 18. November 2024 wurde die Wanderausstellung ,,ECHT KLASSE‘‘ des PETZE-Instituts für Gewaltprävention in der Caspar-Voght-Schule eröffnet. In den nächsten 14 Tagen werden alle Rellinger Grundschulen mit den zweiten bis vierten Klassen die Ausstellung besuchen und dort spielerisch und handlungsorientiert die wichtigen Präventionsprinzipien von sexualisierter Gewalt an einzelnen Spielstationen kennenlernen.

,,Statistisch gesehen sind zwei Kinder pro Klasse von sexualisierter Gewalt betroffen‘‘, sagte Bürgermeister Marc Trampe bei der Eröffnung der Ausstellung. ,,Diese Zahl erschreckt und macht mich auch als Familienvater betroffen. Daher ist es umso wichtiger das wir unsere Kinder stärken‘‘.

,,Sexualisierte Gewalt gegenüber unseren Kindern geht uns alle etwas an‘‘, so Schulleiter Jochen Kähler. ,,Rechnen und Schreiben ist wichtig, aber diese Ausstellung bietet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kinder.“ 

So werden in Deutschland rund 15.000 Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche jährlich angezeigt. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher. Die Täter kommen oft aus dem direkten Umfeld.

Abschließend begrüßte Miriam Gehrmann, die pädagogische Leiterin der Gemeinde Rellingen, alle anwesenden Gäste und informierte über die Wanderausstellung der PETZE: ,,In einem spielerischen Rahmen sollen die Kinder und Schüler über ihre Rechte aufgeklärt werden.‘‘

Betroffene Kinder erfahren während der Ausstellung, wo sie sich Hilfe holen können. Außerdem wird Mut gemacht, über schwierige Themen und belastende Erfahrungen zu sprechen.

Mit der Ausstellung soll auch eine Vernetzung zwischen Eltern und der Schule erfolgen. Daher werden zwei Eltern-Informationsabende zum Thema ,,Prävention von sexuellem Missbrauch'' angeboten. Diese finden am 21. November und 25. November in der Zeit von 19.00 bis 21.00 Uhr in die Aula der Caspar-Voght-Schule statt. Nach einem Vortrag zum Thema ,,Sexualisierte Gewalt'' kann im Anschluss die Ausstellung besucht werden. Eine vorherige Anmeldung ist für Interessierte nicht notwendig.

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