Fertigstellung der neuen temporären Unterkunft für Geflüchtete und Obdachlose am Robinienstieg
Die Gemeinde hat eine wichtige Maßnahme zur Bewältigung der steigenden Zahl geflüchteter und obdachloser Menschen in Rellingen umgesetzt. Am Robinienstieg wurde eine neue temporäre Unterkunft errichtet, die Platz für bis zu 22 Menschen bietet. Die ersten Bewohner sollen im Juli einziehen.
Derzeit leben rund 340 geflüchtete und obdachlose Menschen in gemeindeeigenen und angemieteten Unterkünften in Rellingen – Tendenz steigend. Diese Entwicklung stellt die Gemeinde immer wieder vor große Herausforderungen.
Um ausreichend Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, wurden am Robinenstieg in Krupunder eine Containerunterkunft realisiert. Eine Nutzung ist für maximal drei Jahre vorgesehen. Parallel wird bereits an einer weiteren langfristigen Lösung gearbeitet. In der Hans-Reumann-Straße ist ein fester Neubau geplant, für den bereits eine Baugenehmigung beantragt wurde.
Ein Großteil der in Rellingen untergebrachten Menschen stammt aus der Ukraine, mehr als die Hälfte von ihnen sind Frauen und Mädchen. Die Gemeinde sieht sich in der Verantwortung, nicht nur für angemessene Unterbringung zu sorgen, sondern auch Integration aktiv zu gestalten. Dafür wurden im Rathaus entsprechende Strukturen geschaffen, um die Begleitung aus einem Bereich zu organisieren. Eine neu eingestellte Sozialarbeiterin steht als zentrale Ansprechpartnerin für Unterstützung und Begleitung zur Verfügung. Außerdem unterstützen die vielen ehrenamtlichen Helfenden die Geflüchteten bei der Integration.
In enger Zusammenarbeit innerhalb der Gemeindeverwaltung wurde das Bauprojekt kurzfristig umgesetzt. Von Anfang an wurde großer Wert auf Transparenz und Nachbarschaftsdialog gelegt. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung und eines Tags der offenen Tür konnten sich Anwohnende ein Bild von der neuen Unterkunft machen.





