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Gemeinde Rellingen beschließt Haushalt 2026

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Claas Neuhoff (Vorsitzender im Finanzausschuss/CDU) von links, Bürgermeister Marc Trampe und Stephanie Richter (Leitung Fachbereich Finanzen) stellen den Haushalt für das Jahr 2026 vor.

Investitionen bleiben hoch - die finanzielle Lage angespannt

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Rellingen hat gestern Abend in ihrer letzten Sitzung des Jahres den Haushalt für 2026 beschlossen. Zuvor wurde der Entwurf im Finanzausschuss beraten.

So wirken sich auch im kommenden Jahr die weiterhin schwache Konjunktur, steigende Unsicherheiten durch weltpolitische Entwicklungen sowie die spürbare Erhöhung der Kreisumlage deutlich negativ auf die Finanzlage der Gemeinde aus. Auch die Zinsentwicklung bleibt ein wesentlicher Faktor.

Auf der Einnahmeseite bleibt die Gewerbesteuer die bedeutendste Einnahmequelle Rellingens. Für das Jahr 2026 werden rund 17,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Hebesätze (Grundsteuer A: 262 %, Grundsteuer B: 310 %, Gewerbesteuer: 325 %) sollen nach einheitlichem politischem Beschluss nicht erhöht werden.

Während das Defizit im Jahr 2026 noch durch Rücklagen kompensiert werden kann, ist dies ab dem Jahr 2027 nicht mehr möglich. Der Ergebnisplan wird mit einem Minus von 153.100 Euro geplant. Für 2027 wird ein negativer Finanzmittelbestand von Minus 2,5 Millionen Euro erwartet, der sich bis Ende 2029 auf ein deutliches Minus von 11,6 Millionen Euro erhöhen könnte.

Trotz der angespannten Haushaltslage hält die Gemeinde an ihrer langfristigen Entwicklungsstrategie fest. Für 2026 sind Investitionen in Höhe von rund 33,2 Millionen Euro vorgesehen. Die wichtigsten Bereiche sind der Schulneubau der Erich Kästner Schule mit einer Dreifeldspothalle mit 15 Millionen Euro, der im nächsten Jahr im Ortsteil Krupunder startet. Gesamtvolumen rund 39 Millionen Euro.

Außerdem wird die Erschließung des Gewerbegebietes (B70) in der Tangstedter Chaussee fortgeführt. Die ersten Kaufverträge für die Ansiedlungen in dem Gebiet werden in den kommenden Wochen unterzeichnet.

Ebenso wird in Tiefbau investiert. Insgesamt sind rund sieben Millionen Euro für die Sanierung von Straßen veranschlagt. Unter anderem wird die Adlerstraße, Fasanenstraße und Oberer Ehmschen/Erlengrund saniert. Außerdem wird der Fahrradweg entlang der L 99 (Pinneberger Straße) verbreitert und erneuert. Diese Maßnahme wurde von der Gemeinde geplant und ausgeführt. Da es sich um eine Landesstraße handelt, werden ein Großteil der Kosten vom Land Schleswig-Holstein übernommen.

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