Gemeinde Rellingen hisst Regenbogenfahne zum IDAHOBIT 2026
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai hat die Gemeinde Rellingen heute die Regenbogenfahne vor dem Rathaus gehisst. Die Fahne hängt vom 11. bis 18. Mai vor dem Rathaus.
Bürgermeister Marc Trampe, VertreterInnen der SPD, CDU und der Grünen Fraktion, Mitglieder des Rellinger Bündnisses für Demokratie, Pastorin Inga Roetz-Millon sowie Gleichstellungsbeauftragte Nina Timmermann haben an der Aktion teilgenommen, um ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und gegen Diskriminierung zu setzen.
„Mit dem Hissen der Regenbogenfahne zeigen wir in Rellingen: Jede Person verdient Respekt, egal welche sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität sie hat“, erklärt Bürgermeister Marc Trampe. „Gerade in Zeiten, in denen Hass und Vorurteile leider immer noch Realität sind, ist es wichtig, öffentlich Flagge zu zeigen.“
„Hasskriminalität gegen LSBTIQ-Personen bleibt ein gesellschaftliches Problem“, betont Rellingens Gleichstellungsbeauftragte Nina Timmermann. Die bundesweiten Zahlen zur Hasskriminalität gegen LSBTIQ-Personen haben bis 2024 einen starken Anstieg verzeichnet. Aktuelle, vorläufige Zahlen für das Jahr 2025 zeigen 2.084 Straftaten im Bereich sexuelle Orientierung und geschlechtliche Diversität an. Darunter Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und zwei Tötungsdelikte. Internationale Studien zeigen zudem, dass Betroffene häufig unter psychischen Belastungen leiden, die durch Ausgrenzung und Gewalt ausgelöst werden.
Der IDAHOBIT wurde erstmals 2005 initiiert und findet jährlich am 17. Mai statt. Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel als Krankheit gestrichen. Der Aktionstag ruft weltweit zu Solidarität und Gleichberechtigung auf.


