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Gemeinsame Verantwortung für eine wirksame Notfall- und Krisenvorsorge

    Michaela Warnecke (von links) mit Bürgermeister Marc Trampe am Notfall-Infopunkt am Rellinger Rathaus.

    Die Gemeinde Rellingen baut ihre Maßnahmen zur Krisen- und Notfallvorsorge kontinuierlich aus. Der Krieg in der Ukraine und die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen haben das Interesse an den kommunalen Vorbereitungen zusätzlich verstärkt. Die Gemeinde informiert daher über den aktuellen Stand ihrer Maßnahmen sowie über wichtige Hinweise zur persönlichen Vorsorge.

    In der Gemeinde Rellingen wurde bereits vor einigen Jahren ein Krisenstab eingerichtet, dem die Verwaltungsleitung und Mitarbeitende aus relevanten Fachbereichen angehören. Je nach Lage werden externe Fachberater aus anderen Behörden, Ämtern und Organisationen (z. B. Polizei, Feuerwehr, Wasserwerk etc.) hinzugezogen. Dieser Krisenstab entwickelt regelmäßig Szenarien und Abläufe, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Als örtliche Gefahrenabwehrbehörde bleibt die Gemeinde weiterhin unmittelbar für den Schutz der Bevölkerung verantwortlich.

    Um im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben, hat die Gemeinde Rellingen in den vergangenen Jahren wichtige technische Ausstattung angeschafft. Dank bereitgestellter Mittel der Gemeindevertretung konnten unter anderem Notstromaggregate und ein Satellitentelefon erworben werden. Diese Geräte sichern die Kommunikations- und Einsatzfähigkeit der Verwaltung auch bei Ausfall regulärer Infrastruktur.

    Für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls oder anderer schwerwiegender Ereignisse wurden insgesamt drei Notfall-Infopunkte im Gemeindegebiet eingerichtet. Diese befinden sich an der Erich Kästner Schule, am Seiteneingang des Rathauses und an der Feuerwache Egenbüttel. Dort erhalten Betroffene im Krisenfall erste Lageinformationen, einfache Erste Hilfe und Unterstützung beim Absetzen von Notrufen. Zudem besteht die Möglichkeit, wichtige Geräte wie medizinische Hilfsmittel oder Flaschenwärmer für Babynahrung aufzuladen.

    In jedem Ortsteil steht außerdem eine Sporthalle als Notunterkunft zur Verfügung. Die Hallen wurden technisch so vorbereitet, dass sie bei Bedarf über externe Notstromversorgung betrieben werden können.

    Ein wirksamer Schutz beginnt jedoch immer bei den Menschen selbst. Darauf weist Michaela Warnecke, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Sicherheit und Soziales, hin und appelliert an alle, sich aktiv mit dem Thema Notfallvorsorge auseinanderzusetzen. Empfehlungen, Checklisten und wichtige Hintergrundinformationen finden sich auf der Internetseite der Gemeinde sowie auf der kreisweiten Plattform www.sei-bereit.kreis-pinneberg.de. Zusätzlich hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe einen Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ veröffentlicht.

    Außerdem wird die Nutzung der Warn-Apps NINA und KATWARN empfohlen, um im Ernstfall umgehend über Gefahren informiert zu werden.

    Die Gemeinde Rellingen ruft dazu auf, sich rechtzeitig und umfassend über Notfallvorsorge zu informieren. Eine gute Vorbereitung – sowohl durch die öffentliche Hand als auch durch jede einzelne Person – ist der wichtigste Baustein für Sicherheit und Orientierung in Krisensituationen.

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