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Gesund in den Einsatz, gesund aus dem Einsatz

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Tobias Heydorn probiert das Multifunktionsgerät im neuen Fitnessraum der Rellinger Feuerwehr aus. Weiter von rechts: Wehrführer Kai-Uwe Otto, Oliver Timm und Jens-Oliver Mohr, Referent für gesundheitliche Prävention bei der Feuerwehr-Unfallkasse. ©Flomm/kommunikateam

Die Freiwillige Feuerwehr Rellingen verfügt jetzt über einen Fitnessraum in der Wache am Ellerbeker Weg.

Sie retten, sie bergen, sie löschen und sie schützen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, benötigen die Feuerwehrleute vor allem zwei Dinge: Sachverstand und körperliche Fitness, die im Einsatz überlebenswichtig ist. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Rellingen kann der Körper jetzt ganz besonders gut in Schuss gehalten werden: In der Wache am Ellerbeker Weg gibt es nämlich seit kurzem einen Fitnessraum.

„Wir wollten schon immer Sport treiben, doch die Situation mit den Hallenzeiten ist schwierig“, sagt Wehrführer Kai-Uwe Otto. So entschieden sich die Retter kurzerhand dafür, die Sache selber in die Hand zu nehmen. Ein alter Sitzungsraum wurde umfunktioniert und mit Geräten ausgestattet. Nun stehen in dem etwa 25 Quadratmeter großen Raum eine Langhantelbank, eine Beinpresse, ein Multifunktionsgerät, ein Fahrradergometer, ein Crosstrainer und ein Rudergerät.

Die Anschaffung der Geräte im Wert von rund 12.000 Euro konnte durch eine großzügige private Zuwendung an die Gemeinde Rellingen, zweckgebunden zur Unterstützung der Feuerwehr Rellingen, realisiert werden. 

Begleitet wurden der Aufbau und die Einrichtung des Fitnessraums durch die Feuerwehr-Unfallkasse für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die hat unter dem Label „Fit For Fire“ (Fit für das Feuer) ein ganzes Bündel an Maßnahmen, Aktionen und Angeboten geschnürt: „Fit For Fire dient dem Leistungserhalt“, sagt Jens-Oliver Mohr, Referent für gesundheitliche Prävention bei der Feuerwehr-Unfallkasse: „Die Kameraden sollen gesund in den Einsatz gehen und gesund aus dem Einsatz kommen.“

Mit Riccardo Velasco haben die Rellinger Retter einen eigenen „Fit For Fire“-Trainer. Sechs weitere Multiplikatoren sorgen dafür, dass die richtigen Übungen auch richtig ausgeführt werden. Der neue Raum, der von 6 bis 23 Uhr benutzt werden kann, wird von den Kameraden gut angenommen. Ein gutes Drittel der 77 Retter ist schon aktiv. In Gruppen von zwei bis vier Personen wird trainiert, die Termine werden über eine App koordiniert. Genügend Sanitärräume hat die Wache auch: „Im Frühjahr schaffen wir Möbel für die Umkleideräume an“, sagt Kai-Uwe Otto. Und so gilt für die Rellinger Wehr: „Wer löschen will, muss brennen! Für den Sport“. ©Flomm/kommunikateam

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