Grundsteinlegung an der neuen Erich Kästner Schule
Mit der feierlichen Grundsteinlegung ist heute ein weiterer bedeutender Meilenstein für den Neubau der Erich Kästner Schule (EKS) am künftigen Standort erreicht worden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen sowie Schüler*innen der EKS nahmen an der Veranstaltung teil und machten deutlich, welche Bedeutung das Projekt besitzt.
Bürgermeister Marc Trampe begrüßte die Anwesenden und blickte auf die Entwicklung des Bauvorhabens zurück. Ursprünglich waren für das Gelände am Hermann-Löns-Weg im Jahr 2019 andere Planungen vorgesehen, die eine Realisierung von Lagerhallen für einen Online-Händler vorsahen. Nach deutlichen Protesten gegen die ursprüngliche Planung wurde das städtebauliche Konzept von Politik und Verwaltung im Dialog mit der Bürgerinitiative überarbeitet. Entstanden ist ein zukunftsweisendes Projekt, das den Ortsteil Krupunder nachhaltig bereichern wird.
Der Neubau der Grundschule umfasst moderne Unterrichtsräume, eine Mensa, Betreuungs- und Differenzierungsräume sowie die zukünftige Gemeindebücherei im Ortsteil Krupunder. Ergänzt wird die Fläche durch eine Dreifeldsporthalle und großzügige Außenanlagen mit Sportflächen, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werden. Für eine nachhaltige Energieversorgung wird die Abwärme des benachbarten Rechenzentrums genutzt.
In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Trampe allen Beteiligten. Angefangen bei den politischen Gremien über die Planungsbüros, den ausführenden Unternehmen bis hin zu den Mitarbeitenden aus dem Rathaus. Mit dem Zitat des Namensgebers der Schule, Erich Kästner, schloss er seine Rede: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Auch Martina Roy, Vorsitzende des Schulausschusses, unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Engagements. Sie betonte, dass Politik und Verwaltung in diesem Projekt an einem Strang ziehen, um für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinde bestmögliche Lernbedingungen zu schaffen. Ihr Dank galt allen Beteiligten, die das Vorhaben ermöglichen.
Anschließend stellte Thomas Klötzer, Geschäftsbereichsleiter des Generalunternehmens Züblin, die Unternehmensphilosophie vor, die unter den Leitgedanken ,,People, Planet und Progress‘‘ steht. Dabei stehen die Menschen, nachhaltiges Bauen sowie eine kontinuierliche Optimierung der Bauabläufe im Mittelpunkt. Nach aktuellem Bauzeitenplan soll die neue Schule Ende 2027, spätestens Anfang 2028, fertiggestellt werden.
Emotionale Worte fand schließlich die kommissarische Schulleiterin Mareike Rudwill. Sie machte deutlich, dass zwar neue Räumlichkeiten entstehen, der eigentliche Geist der Schule jedoch erhalten bleibt. Die Herzlichkeit der Schulgemeinschaft, das Engagement des Kollegiums und die Freude am gemeinsamen Lernen würden in das neue Gebäude mit einziehen und es mit Leben füllen.
Den feierlichen Höhepunkt bildete die eigentliche Grundsteinlegung. Gemeinsam mit den Klassensprecher*innen aller ersten bis vierten Klassen wurde eine Schatztruhe in den Grundstein eingelassen. Jede Klasse hatte hierfür im Vorfeld persönliche Botschaften, Wünsche und Erinnerungen vorbereitet. Anschließend verschlossen die Kinder den Grundstein gemeinsam und setzten damit ein sichtbares Zeichen für die Zukunft ihrer Schule.














