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Startschuss für das Ortskernentwicklungskonzept

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Die Beteiligten und Partner des OEK freuen sich auf den Input durch die Bürgerinnen und Bürger. ©Flomm/kommunikateam

Wie soll Rellingen im Jahr 2030 aussehen? Bürgerbeteiligung durch interaktive Karte und Spaziergänge durch die drei Ortsteile der Baumschulgemeinde.

In guten Zeiten schon an eine noch bessere Zukunft denken. Unter diesem Motto hat die Gemeinde Rellingen ihr Ortskernentwicklungskonzept, kurz OEK, auf den Weg gebracht, an dem auch die Bevölkerung der Baumschulgemeinde großen Anteil haben soll. Im kommenden Sommer soll das Konzept stehen, im Anschluss sollen erste Projekte angeschoben werden.

„Wir haben einen baulich attraktiven Ortskern, ein ausreichendes und kostenfreies Parkplatzangebot und kaum Leerstand in den Geschäften“, stellte Bürgermeister Marc Trampe der Gemeinde bei der Vorstellung seiner Gemeinde ein gutes Zeugnis aus. Ausdrücklich dazu zählte der Verwaltungschef auch die vom Treffpunkt Rellingen organisierten Feste. Dennoch dürfe man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, denn auch Rellingen steht vor großen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt: Dazu gehören unter anderem der Online-Handel, aber auch der demografische Wandel und ein verändertes Freizeitverhalten.

All dem soll das OEK, das als Ziellinie das Jahr 2030 vorsieht, Antworten geben. „Wir wollen Rellingen im Schulterschluss von Verwaltung, Politik, Handel und Eigentümern weiterentwickeln“, gab Trampe die Marschroute vor – und betonte dabei ausdrücklich: „Wir haben keinerlei Denkverbote.“

Im Mai hatte der Hauptausschuss mehrheitlich beschlossen, das OEK zu entwickeln. Mit der Agentur Cima wurde ein kompetenter Partner ins Boot geholt, der den Prozess begleiten wird. „Cima ist einstimmig von Verwaltung, Politik und Handel ausgewählt worden“, sagte Trampe.

Die Bevölkerung der Gemeinde soll stark eingebunden werden. Martin Hellriegel von der Cima stellte dazu eine eigene OEK-Homepage im Internet vor: www.oek-rellingen.de, die unter anderem mit der wiki-map eine interaktive Karte beinhaltet. Hier können auf einer Landkarte von jedermann Stärken, Schwächen und Projektideen benannt und auch kommentiert werden. Vorschläge können über die Homepage, aber auch über ein Kontaktformular sowie in Papierform im Rathaus eingebracht werden. Vorgesehen ist über eine Zusammenarbeit mit der Caspar-Voght-Schule, auch die Kinder und Jugendlichen zu Wort kommen zu lassen.

Ein zweiter Punkt sind Ortsteilspaziergänge im Ortskern, in Egenbüttel und in Krupunder. Auch hier haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einzubringen. Vorgesehen sind die Spaziergänge für den 18. Januar. Die genauen Uhrzeiten werden zeitnah bekanntgegeben.

Begleitet wird das Projekt von einer Steuerungsgruppe. „Uns ist wichtig, keinen Papiertiger zu schaffen, sondern ein Konzept mit konkreten Maßnahmen“, sagte Trampe. Das künftige Handeln der Gemeinde solle sich am OEK orientieren. Die Ausarbeitung des Konzepts kostet etwa 35.000 Euro, die zu 75 Prozent vom Bund und vom Land gefördert werden. Auch für die späteren Maßnahmen sollen Fördermittel eingeworben werden. ©Flomm/kommunikateam

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